Bremsbeläge Lucas CRQ

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Bremsbeläge Lucas CRQ

Beitrag von salvechris am 17.01.10 12:55

Tach auch!

Irgendwo habe ich mal gelesen wie man was machen soll um sie "einzufahren" und ein Tip wie man die Kolben der Zange immer schön geschmeidig hält?

Wer weiß das??

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Re: Bremsbeläge Lucas CRQ

Beitrag von Kampfschlumpf am 17.01.10 13:50

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Re: Bremsbeläge Lucas CRQ

Beitrag von salvechris am 17.01.10 14:04

Tja hät ich ma bis zum Ende gelesen. Blindfisch ich.
Trotzdem danke, war genau das was ich gesucht habe.

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Re: Bremsbeläge Lucas CRQ

Beitrag von salvechris am 28.01.10 16:43

Gedankenstütze.............

------------schnipp----------------
"Zitat TRW"
Generell ist zu
den CRQ Belägen folgendes zu bemerken: die Beläge werden nicht
verklebt, sondern auf eine Art "Haken oder Krampen" in der Rückenplatte
unter Hochdruck aufgepresst. Das ist die sicherste Variante, damit kein
Belagmaterial unter höchsten Temperaturen verloren geht. Bei verklebten
Belägen ist das Risiko viel höher, weil der Kleber versprödet bei
extremen Temperaturen. Das heißt: es bleibt bei den CRQ immer
ausreichend Material übrig, um sicher bremsen zu können.


Diese
Technologie haben wir weiter verbessert, denn in den Anfängen gab es
einige Schwächen an den Randstrukturen der Beläge, so daß hier ab und
an etwas abgebröselt ist. Das war vielleicht ärgerlich, aber nicht
kritisch. Inzwischen ist diese Technologie so weit perfektioniert, daß
wir auch alle Bremsbeläge aus dem organischen Bereich so verarbeiten
und ein Ablösen von Belägen durch überhitzte Bremse nicht mehr möglich
ist.



Einfahrhinweise für Rennsport Beläge

Quelle TRW


  • Da
    der eigentliche Bremsvorgang sich mit Hilfe des Bremsstaubs abspielt,
    hinterlässt jeder Bremsbelag einen Auftrag auf der Bremsscheibe. Dies
    erkennt man häufig an einer leichten dunklen Verfärbung. Bei alten
    Scheiben erkennt man dadurch eventuelle Riefen stärker, weil sich in
    der Vertiefung etwas mehr Material absetzt.



  • Sintermetall Beläge hinterlassen einen anders gearteten Auftrag als karbonhaltige Bremsbeläge.


  • Empfehlenswert ist daher kein Wechsel innerhalb der Mischungen bei gleichen Scheiben.


  • Ist
    das nicht zu vermeiden, muß zunächst der Belagauftrag der vorher
    benutzten Belagmischung abgefahren werden. Das kann einige Runden in
    Anspruch nehmen.
    In dieser Zeit bitte verhalten bremsen, da der neue Belag noch keinen Grip hat.



CRQ Beläge wie folgt einbremsen:

Eine Runde verhalten bremsen, wie beim Reifen warm up. Anhalten
und Bremse abkühlen lassen. Erneut eine Runde mit vielen
Bremsmanövern ohne hohen
Druckaufbau. Wieder abkühlen lassen. Danach sind die
Beläge eingefahren und unbegrenzt auch bei Kälte oder Nässe
benutzbar.

  • CRQ
    Beläge sind nicht herkömmlich mit der Rückenplatte verklebt. Wir
    verwenden eine mit „Widerhaken“ versehene Rückenplatte, die mit hohem
    Druck mit dem vorher schon vorgeformt und erhitzten Belagmaterial
    verbunden wird. Das ermöglicht hohe Sicherheitsreserven, denn bei
    extremen Temperaturen hat Kleber die Tendenz zu verspröden und damit
    besteht eine Ablösungsgefahr für das gesamte Belagmaterial.



  • TRW
    Rennsport Beläge haben ein Maximum an Belagstärke, weit über Original.
    Daher ist es wichtig, die Freigängigkeit des Rades zu überprüfen und
    das leichte Zurückgleiten der Kolben zu gewährleisten. Falls die Stärke
    der Bremsscheiben im oberen Normbereich liegt, sollte auf Bleche jeder
    Art auf der Belagrückenplatte verzichtet werden. Im späteren Verlauf
    können diese wieder montiert werden, wenn Verschleiß stattgefunden hat.



  • Rennsportbeläge
    unterliegen einer hohen Temperatur und entsprechendem Verschleiß. Bei
    jedem Belagwechsel sollte daher die Bremse gereinigt werden. Besonders
    bei Verwendung von Kupferpaste hinterlässt der Bremsstaub eine hohe
    Verschmutzung, die im ungünstigen Fall die Freigängigkeit der Kolben
    beeinträch-tigen kann. Daraus resultieren fest hängende oder klemmende
    Kolben, die dann zum Überhitzen der Bremse führen und sich durch starke
    Vibrationen bemerkbar machen.



  • Falls
    Bremsenreiniger zum Säubern verwendet wird, so darf dieser nicht mit
    den Dichtungen in Kontakt kommen. Nach der Entfettung mit
    Bremsenreiniger die Kolben und Dichtungen mit etwas Bremsflüssigkeit
    benässen, damit die Gleitfunktion wieder uneingeschränkt funktionieren
    kann. Kleinste Schmutzpartikel haben in einer hydraulisch betätigten
    Bremse bereits eine große Negativwirkung.


----------------------schnapp-----------------------

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